Bewegung am Arbeitsplatz bei der Deutschen Post

Ein Pilotprojekt im Zustellstützpunkt Harsefeld

Die Idee: Über einen Zeitraum von mehreren Wochen soll den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben werden einmal pro Woche während der Arbeitszeit ein Bewegungsprogramm unter fachlicher Anleitung durchzuführen. Insbesondere koordinative Fähigkeiten sowie der Gleichgewichtssinn sollen geschult werden, um die Sicherheit im Alltag zu verbessern.

Die Vorbereitung: Der erste Termin wurde als Kennenlern- und Vorstellungsrunde konzipiert, um Vorbehalte direkt aus dem Weg räumen zu können; zusätzlich wurde in einem Eingangsfragebogen  der subjektiv empfundene Gesundheits- und Fitnesszustand abgefragt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich in Kleingruppen zusammengefunden, in diesen Gruppen wird ab jetzt im 15-Minuten Takt trainiert. Um ein hohes Maß an Nachhaltigkeit zu erzielen, erhielten die Teilnehmenden gleich zu Beginn ein handout mit Übungen, die auch außerhalb der gemeinsamen Trainingszeit durchgeführt werden können. Nach Abschluss der 8 Bewegungseinheiten wird es noch einen gemeinsamen Abschlusstermin zum Erfahrungsaustausch geben, außerdem werden die Teilnehmenden noch einmal zu ihrem Gesundheits- und Fitnesszustand befragt.

Die Umsetzung: Immer dienstags um 7.45 Uhr ist Sportwissenschaftler und Rückenschullehrer Sören Wöhe aus dem BBR-Team vor Ort und hat abwechslungsreiche, effektive Übungen auf Lager, die nebenbei auch noch viel Spaß bringen. Nach 4 von 8 Einheiten einige Stimmen der Harsefelder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu der Aktion:

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Jens Meyer lobt „die kleinen Übungsgruppen“, denn „hier kriegt man mehr mit und Fehler können besser korrigiert werden“. Außerdem gefällt ihm, dass dies „kein Sport in Turnhose ist, bei dem man schneller werden soll, sondern Übungen, um den Wehwehchen vorzubeugen.“ Frank Buschhüter hat festgestellt, dass „man gar nicht merkt wie wackelig man eigentlich ist, das fällt erst bei den Übungen auf“. Hans-Jürgen Horn spricht auch den sozialen Aspekt an: „Die Sache hier ist für die Leute gut, das ist enorm wichtig.“; er kennt einige der Übungen noch aus der letzten Kur und stellt fest: „ die Koordination lässt sich richtig gut verbessern.“ Simone Metasch fasst es treffend zusammen: „ Die Aktion macht Spaß; die Zeit ist gut investiert“, so sehen es wohl die meisten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn fast alle machen mit, obwohl es freiwillig ist!

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