„Tragen Sie „Nichtstun“ in den Kalender ein“ (Iris Hauth)

Am gestrigen Samstag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein lesenswertes Interview mit der Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Iris Hauth, zum Thema Pausen:

das Gehirn braucht Zeiten der Ruhe, um keine psychischen und körperlichen Probleme zu bekommen. Umsetzbare Tipps für den Alltag sind zum Beispiel das Verlassen des Arbeitsplatzes um Pause zu machen, und das Butterbrot nicht vor dem Bildschirm zu essen. Soziale Kontakte mit den Kollegen zu pflegen, und nicht nur über die Arbeit zu reden.

Eine Art Stundenplan für die Freizeit hilft, bewusst Phasen zum Abschalten einzuplanen, gerade bei leistungsorientierten Menschen ein wichtiges Hilfsmittel, um diese Phasen dann auch einzuhalten.

Diese Freizeitaktivitäten sollen dann auch nicht arbeitsähnlich durchgetaktet sein, sondern können neben gezielten sportlichen Aktivitäten oder Entspannungsmethoden auch aus bewußtem „Nichtstun“ bestehen.